Was macht ein Import Motorrad so attraktiv?

Früher musste man sich mit einem schmalen Budget immer auf eine gebrauchte Maschine stürzen, wenn man sich einen heißen Ofen für wenig Geld zulegen wollte. Die neuesten Entwicklungen auf dem Weltmarkt haben das Monopol des Gebrauchten jedoch aufgelöst. Sich ein Import Motorrad zuzulegen, ist heute eine attraktive Alternative zum Kauf einer gebrauchten Maschine. Jedoch wieso ist das so?

  • Ein Import Motorrad konkurriert preislich mit den Gebrauchten.
  • Es ist weniger anfällig.
  • Der Markt ist noch im Prozess der Entwicklung.

Der vielleicht den Ausschlag gebende Punkt aus der Sicht eines Kunden ist sicherlich der Preis. Man bekommt gebrauchte Maschinen sicherlich zu Preisen, die jenseits dessen angesiedelt sind, wo neue Maschinen hinkommen. Will man allerdings in eine richtige gute Gebrauchte investieren, kommen wir ziemlich genau in das Segment, was den Preis betrifft, wo auch das Import Motorrad in der Regel angesiedelt ist. Und das ist mit Sicherheit der entscheidende Faktor für den Endkunden, eine solche Maschine in Betracht zu ziehen und sich nicht nur auf den Markt der gebrauchten Zweiräder zu konzentrieren. Sicherlich ist ein zweiter, untergeordneter Grund die Anfälligkeit von Gebrauchten, aber dazu später mehr im Detail. Klar ist, dass ein Import Motorrad vom preislichen Faktor hier durchaus mit guten gebrauchten Maschinen konkurrieren kann – nur, dass der Kunde am Ende eine Maschine bekommt, die noch keinen einzigen Kilometer auf der Straße gerollt ist. Nichts ist eben zu vergleichen mit dem Glanz und den Charme einer jungfräulichen Maschine, das weiß jeder Fahrer und Pilot nur allzu genau. Aber nicht nur für den Kunden, der am Ende der ganzen Kette sitzt, ist dieses Geschäft attraktiv. Es lässt sich damit eben auch für die Händler dazwischen richtig Geld verdienen. Gerade wenn man in dem Bereich auf etwas Erfahrung zurückgreifen kann, kann hieraus ein attraktives Geschäft entstehen. Denn in dem Business sind eine Vielzahl von Bestimmungen, Einfuhren, Zöllen und Steuern zu beachten, damit ein Geschäft rund um das Import Motorrad auch reibungslos über die Bühne geht. Sicherlich ist das kein schnelles Geld, was man mal eben so auf die Beine gestellt bekommt. Dazu braucht es schon einige Erfahrung. Allerdings bringt es in dem Geschäft auch nicht viel, mit kleinen Stückzahlen zu arbeiten. Es müssen schon im Monat einige Importe und Verkäufe zusammen kommen, damit es bei den Margen attraktiv und rentabel bleibt. Denn wie der heiße Ofen ja schließlich selbst, sagt man ja auch nicht ohne Grund über so einen Typus von Geschäft, dass der Motor immer am Laufen gehalten werden muss. Das gilt für das Geschäft hinter dem Import Motorrad in demselben Maße, wie es für die neue Yamaha oder Suzuki eben auch gilt, wenn sie eines Tages an den Endverbraucher kommt.

Ein Import Motorrad ist neu – und damit weniger anfällig

Damit ist die Idee, was den Markt rund um das Import Motorrad herum angeht, auch schon in den Grundzügen beschrieben. Ein weiterer Vorteil für den Endkunden, der über den eigentlichen Preis hinaus geht, ist sicherlich die weniger große Gefahr, die man beim Kauf von einem Import Motorrad eingeht. Denn gebrauchte Maschinen können zwar astrein laufen und jemanden lange Jahre glücklich machen. Jedoch hängt die Qualität oft von der Wartung ab und von der Art und Weise, mit der der vorherige Besitzer mit der Maschine umgegangen ist. Und nicht bei jeder Gebrauchten lässt sich das voll und ganz nachvollziehen. Daher Gilt: Augen auf beim gebrauchten Kauf! Anders verhält es sich allerdings beim Import Motorrad, denn hier wird auf neue Ware gesetzt, die keine Risiken und Nebenwirkungen birgt, um einmal die Sprache der Apotheker zu entleihen – der Vergleich ist ja auch gar nicht so weit weg, denn nicht umsonst spricht man bei den heißen Öfen genau wie beim Menschen vom Innenleben, das immer funktionieren muss. Indem man ein Import Motorrad kauft, geht man also kein Risiko ein. Genau das gleiche gilt natürlich auch, wenn man es verkauft, was ja auch die ganze Geschichte für Großhändler so spannend und interessant macht. Denn welcher Händler hat heute noch Lust, auf Gebrauchte Garantie zu geben? Und die veränderten gesetzlichen Bestimmungen verlangen ja schließlich genau das. Sauber kann man planen und wirtschaften, wenn man auf das neue, glänzende, ungebrauchte Import Motorrad als Ware setzt. Das sind schließlich auch betriebswirtschaftliche Gründe, die dieses Geschäft so vorantreiben.

Es handelt sich um einen aufstrebenden Markt

Der Markt rund um das Import Motorrad ist trotz allen Fortschritts noch in Stadium der Entwicklung. Für Investoren wie für motivierte Geschäftsinhaber bedeutet dies nur Gutes, denn die Margen sind zwar nicht mehr, wie sie einmal waren. Aber wo kann man das heute noch behaupten? Der Kampf und die Konkurrenz sind in allen Bereichen zu spüren. Dennoch reichen die Margen im Bereich Import Motorrad heute noch aus, damit es zu einer interessanten Idee des Geschäfts werden kann. Das schnelle Geld lässt sich dabei freilich nicht verdienen, zum einen, weil für große Stückzahlen Investments von Nöten sind. Zum anderen braucht es schlicht und ergreifend etwas Expertise und einen Schatz an Erfahrung, wenn man ein Import Motorrad vom einen Ende der Welt an das andere bringen möchte – das gilt im logistischen genauso wie im betriebswirtschaftlichen und letztlich auch im juristischen Sinne. Denn für die Einfuhr und Ausfuhr in verschiedenen Staaten sind schon ein wenig spezielles Wissen von Nöten und eine gewisse Erfahrung im Umgang mit den Vorschriften und Behörden. Daher sind in diesem Bereich auch solche Importeure erfolgreich, die auf eine gewisse Erfahrung zurück blicken können, das ist ja plausibel.

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